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Case Note 02 / KI / Automatisierung

Den Agenten gestalten, bevor das Framework gewählt wird.

Wie sich ein ambitioniertes KI-Agenten-Konzept auf ein brauchbares Betriebsmodell reduzieren lässt, bevor Implementierungsentscheidungen Dynamik in die falsche Richtung erzeugen.

Arbeitsweise

01

Ein Ergebnis definieren

Mit einem beobachtbaren Workflow-Ergebnis starten – nicht mit einer Liste möglicher Agenten-Fähigkeiten.

02

Den Kontext gestalten

Festlegen, welche Quellen relevant sind, wie aktuell sie sein müssen und wie der Agent mit widersprüchlichen Informationen umgehen soll.

03

Berechtigung von Fähigkeit trennen

Ein Modell kann zu einer Aktion technisch fähig sein, ohne zu ihrer Ausführung berechtigt zu sein.

04

Explizite Stop-Bedingungen definieren

Externe Kommunikation, finanzielle Auswirkungen, ungewöhnliche Entscheidungen oder mehrdeutige Zustände identifizieren, die eine Eskalation erfordern.

05

Den Workflow messen

Den agentenunterstützten Prozess mit der aktuellen Baseline vergleichen: Zeit, Nacharbeit, Qualität und Review-Aufwand.

Outcome

Der Agent wird enger zugeschnitten, aber nützlicher: weniger unbeabsichtigte Berechtigungen, klarere menschliche Kontrollpunkte und ein Pilot, der tatsächlich zeigen kann, ob sich der Workflow verbessert.

Was ich gelernt habe
Autonomie ist nicht das Ziel. Das Ziel ist ein besseres Betriebsmodell – Autonomie ist darin nur eine Gestaltungsvariable.